Tipps

Die Abzocke mit Akku-Werzeugen

Die nicht ganz neue Masche der Anbieter!

Akku-Schrauber, Akku-Rasendrimmer, Akku-Rasenmäher und wie sie alle bezeichnet werden, haben sich massiv verteuert. Warum? Das geht ganz einfach.

Der Handel und die kompletten Anbietermärkte bieten alle Geräte nur noch ohne Akku an. Damit wird jetzt massiv “zusätzlich Kohle” gemacht. Der Verbraucher muss also genau prüfen, ob die Geräte wirklich komplett sind.

Das sind sie aber leider schon lange nicht mehr. Im guten Glauben kauft man ein Gerät und erhält keinen Akku mit Ladegerät dazu.

Ob Billiganbieter oder Profihersteller, alle zocken gleichermaßen ab. Zusätzlich muss der Kunde also nochmals 30,00 € bis 70,00 € für einen Akku (eventuell sogar noch ohne Ladegrät) drauf legen.

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Aktion Direkt vom Beet

Direkt vom Beet ist eine Community, in der Menschen übriges Obst und Gemüse aus dem Garten anbieten oder suchen und so Lebensmittel retten.

Oft geben Gartenbesitzer ihr Obst und Gemüse ab, bevor es vergammelt. Denn jeder weiß, dass Früchte aus dem Garten sehr gesund sind und vor allem frisch viel besser schmecken. Zu schade zum Wegwerfen!

Früchte aus dem Garten sind fast immer Bio, sind unverpackt und schmecken verdammt gut. Damit sind Gärten besonders in Städten nicht nur grüne Lungen und Ruheoasen, sondern spielen eine wichtige Rolle als Lebensmittelproduzent.

Wir finden, Essbares hat nichts auf dem Kompost oder gar auf dem Müll zu suchen. Bevor es dort landet, sollte es wenigstens versucht werden, dem Lebensmittelkreislauf zu zuführen. Eine Reihe von Studien liefern uns Zahlen, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden. Jedoch gibt es kaum Zahlen darüber, wie viel gesundes Gartenobst und -gemüse auf dem Kompost landet.

Wir denken, diese Zahl ist gewiss enorm hoch. Versuchen wir es gemeinsam zu verhindern.

MITMACHEN!

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Anleitung Einfrieren

tiefgefroren rund

Welches Obst und Gemüse kann man einfrieren?

Gemüse:
Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi, Möhren, Pilze, Zucchini, Paprika, Spargel, Radieschen, Erbsen, Bohnen, Fenchel, Blumenkohl, Brokkoli und Kräuter.

Blanchieren:
Dafür putzen Sie das Gemüse, schneiden es in kleine mundgerechte Stücke und geben diese für

zwei bis vier Minuten in kochendes Salzwasser.

Durch das Erhitzen werden potenziell schädliche Mikroorganismen abgetötet, die Zellstruktur verdichtet und die frische Farbe des Gemüses bleibt erhalten.

Kohlsorten, wie Wirsing, Weißkohl und Rotkohl werden am besten als ganzes Blatt blanchiert und dann erst in Streifen geschnitten.

Salatgurken, Tomaten und Zwiebeln sollte man nur im verarbeiteten Zustand einfrieren, da sie beim Auftauen matschig werden.

Vorher vollständig geschmort, gekocht oder gebraten:
Kartoffeln, rote Beete, Grünkohl und Auberginen

Obst:
Rhabarber, Beeren (einzeln auf einem Tablett einfrieren), Pflaumen, Pfirsich, Aprikose, Ananas und Kirschen

Zu Mus vorher verarbeiten:
Erdbeeren, Äpfel und Birnen

Weitere Informationen und Haltbarkeitsdaten findet Ihr für Obst und Gemüse bei einfrieren.net.

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Pollenkalender

Der Pollenkalender oder Pollenflugkalender stellt in tabellarischer Form die Art und das zeitliche Auftreten einer Pollenbelastung dar. Durch ihn wird besonders für Allergiker eine Planung für Vorbeugungsmaßnahmen erleichtert. Im Internet gibt es dazu vielfältige Darstellungen.

Der Pollenflugkalender zeigt den für eine bestimmte Region typischen Pollenflug. Er gibt dem Allergiker eine einfache Übersicht zum Rhythmus der jahreszeitlich unterschiedlichen Stärke der Pollenfreisetzung.

Der Kalender ist weiter eine wertvolle Hilfe für Ärzte beim Vergleich mit einem von der Jahreszeit abhängigen Beschwerdebild des Allergie-Patienten.

Neben einem Jahresrhythmus in der Pollenfreisetzung gibt es auch einen Tagesrhythmus, der speziell für die Freizeit-Aktivität von Pollenallergikern von großer Bedeutung ist.

Aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen hat sich für Allergiker die Belastung durch Pollenflug in den letzten Jahren verschlimmert. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst hat im Februar 2008 einen aktualisierten Pollenflugkalender herausgegeben, der auf den Pollenflugdaten der Jahre 2000 bis 2007 basiert (siehe Weblinks).

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Bundesweiter Pflanzwettbewerb

 … seit 2016

Es geht wieder los! Jetzt ist die Zeit, den nächsten Pflanzwettbewerb vorzubereiten: Blüh- und Pflanzpläne erstellen, Saat bestellen und Material für Strukturen sammeln.

Starten Sie Ihre Pflanzaktion ab sofort und dokumentieren Sie diese mit Fotos (auch an „vorher“ -Bilder denken :-)). Zeigen Sie mit Info-Aktionen und auf Social-Media auch anderen, was Bienen und Menschen glücklich macht.

weiter lesen und mitmachen …

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Kaffeesatz

Kaffeesatz

ist der nach der Kaffeezubereitung im Filter zurückbleibende Rest der gemahlenen Kaffeebohnen. Vor der Erfindung der Filtertüte setzte sich das direkt in die Kanne gegebene Kaffeemehl am Kannenboden ab, der feinere Anteil des Kaffeemehls meist auch erst in der Tasse.

Sofern der Kaffeesatz nicht wie nach orientalischer Art mitgetrunken wird, kann er im Haushalt folgende Verwendungen finden:

  • Kaffeeextrakt hat eine geruchsbindende Wirkung, die während der Trocknung besonders hoch sein könnte. So lassen sich unangenehme Gerüche neutralisieren.
  • Gemeinsam mit Seife als Handwaschpaste für stark verschmutzte Hände.
  • In Japan wird Kaffeesatz als Peeling zur Gesichtspflege verwendet.
  • Durch die starke Abfärbung kann Papier antikisiert werden.

Als Kompostbeigabe soll Kaffeesatz Regenwürmer anziehen und damit mittelbar bodenauflockernd wirken.

In gefriergetrocknetem Zustand wird er als Sekundärbrennstoff verwendet. So betreibt z. B. die Firma Mondelēz International mehrere Biomassekraftwerke mit Kaffeegrund, der in großen Mengen bei der industriellen Herstellung von Instantkaffee anfällt.

Eingeschränkt eignet er sich wegen des Gehaltes an Stickstoff, Phosphor, Kalium und weiteren Mineralstoffen auch direkt als Dünger für Blumen und Kräuter. Allerdings führt dies zu einer leichten Absenkung des pH-Wertes im Boden. Kaffeesatz wirkt – etwa als Abdeckung auf einem Pflanzgefäß – gar nicht oder nur sehr verzögert.

Organische Materialien müssen nämlich von Bodenlebewesen erst ab- und dann aufgebaut werden, damit die Nährstoffe den Pflanzen nützen. Man kann ihn im Garten auch direkt unter die Erde mischen. Er hilft dem Aufbau des Bodens, weil bei der Zersetzung humusbildende Stoffe entstehen. Um eine unerwünschte Schimmelbildung zu vermeiden, sollte möglichst mit trockenem und pulverisiertem Kaffeesatz gedüngt werden.

Im Rahmen der Schädlingsbekämpfung lässt sich Kaffeesatz als präventives Mittel gegen Trauermücken bei Topfpflanzen, zur Ameisenvernichtung und, in Wühllöcher eingestreut, als Repellent gegen Wühlmäuse nutzen.

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Blaudünger

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CC BY-SA 3.0 Wikimedia Dr. Eugen Lehle

Mehrnährstoffdünger

dienen der Pflanzenernährung und enthalten im Gegensatz zu Einnährstoffdüngern mehrere Hauptnährelemente.

Mineralische Dünger enthalten als technische Produkte in der Praxis immer Verunreinigungen, darunter oft auch mehrere Nährelemente. Trotzdem werden zu den Mehrnährstoffdüngern nur solche Stoffgemische gerechnet, die mehrere Nährstoffe in wesentlichen – pflanzenverfügbaren – Anteilen enthalten.

Volldünger (oder NPK-Dünger) sind Dünger, welche die Kernnährelemente Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) enthalten. Nitrophoska ist der Markenname des ersten homogenen Volldüngers, den die BASF 1927 auf den Markt gebracht hat. Es gibt inzwischen viele weitere Volldünger (in fester und flüssiger Form; auch spezielle Gartendünger), die je nach Einsatzzweck mit weiteren Spurennährstoffen angereichert sind.

Der Vorteil von Volldüngern besteht in der einfachen Handhabung, der Transportersparnis sowie dem hohen Anteil an Nährstoffen in Bezug auf die ausgebrachte Salzmenge. Ein wichtiger physiologischer Vorteil ist die geringere osmotische Gesamtbelastung für die Pflanzen im Vergleich zu kostengünstigeren, ballaststoffreichen Düngern.

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Ein Wasserfall aus Licht

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Foto: DIY Academy

Einzigartige Leuchte wirkt wie ein Kunstwerk in Ihrem Garten

Ob als feine Gießbrause oder satter Wasserschwall: Bei diesem Stimmungslicht vereinen sich die LEDs einer wetterfesten Lichterkette in Teamarbeit zu einem natürlich geformten Wasserstrahl aus Licht. Im Hellen und im Dunkeln ein wahres Highlight für Ihren Garten!

Das brauchen Sie:

  • alte Gießkanne, aber auch eine große Teekanne oder andere Gefäße sind möglich
  • ggf. farblich passenden Topfuntersetzer zum Verschließen der Öffnung
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Foto: DIY Academy
  • LED-Lichterkette, zum Beispiel 200 wasserdichte LED an 20 m Kupferdraht. Auch andere Längen sind erhältlich; mit Batterien und Fernbedienung, aber auch mit Solar
  • Bindedraht
  • Zu einem Kreuz verklebte Hölzer, alternativ große Unterlegscheibe oder Schlauchschelle (Wichtig: im Durchmesser größer als die Öffnung der Tülle der Kanne)
  • Zaunpfahl für die Halterung
  • 10 mm dicke Alustange für die Halterung
  • Kombizange oder Seitenschneider
  • Akkubohrschrauber, Holzbohrer
  • wetterfester 2K-Kleber
  • Bolzenschneider
  • Klebeband
  • ggf. etwas Pappe
  • Erdbohrer

LEDs gibt’s von der Rolle.

Der Kupferdraht besteht aus zwei dünnen Einzelsträngen, zwischen denen in regelmäßigen Abständen die LEDs integriert sind. Der Strom kommt je nach Bauart von Batterien bzw. Akkus oder einem Solarmodul. Wird nur einer der beiden Drähte beschädigt, ist die Stromzufuhr unterbrochen und die LEDs leuchten nicht. Die Kupferdrähte sind zwar relativ robust, seien Sie aber dennoch beim Verarbeiten vorsichtig. Denn reparieren lassen sich die Drähte nicht ohne Weiteres.

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Foto: DIY Academy

Schritt 1: Kupferdraht „bändigen“
Die Hersteller verschicken den Kupferdraht mit den LEDs auf einer Rolle. Die entrollt sich leider gerne von selbst und es drohen verdrehte Kabelschlangen. Wenn Sie merken, dass sich Ihr Draht auch so verhält, sollten Sie sich die Mühe machen und den Draht extra aufrollen,

etwa auf ein Stück zurechtgeschnittene Pappe und am besten so, dass sich die Drahtlänge auf zwei oder drei separate Abschnitte verteilt. Dann geht die Weiterverarbeitung leichter.

Schritt 2: Draht zusammenlegen
Nehmen Sie einen gut 120 cm langen Drahtabschnitt und legen diesen mittig zu zwei 60 cm langen Teilstücken zusammen. Da der Draht in sich schon aus zwei Drähten besteht, haben Sie nun also ein Bündel aus vier Drähten, das von Weitem allerdings aussieht, als wäre nur ein Draht zweimal gefaltet.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Schritt 3: Drahtstücke verzwirbeln
Verzwirbeln Sie die beiden Drahtstücke zu einem dickeren Stück. Das machen Sie so mit dem gesamten Kupferdraht, sodass je nach dessen Gesamtlänge 12 bis 15 Teilstücke entstehen.

Schritt 4: Drahtstücke fixieren
Das Ende jedes verzwirbelten Drahtes hat eine kleine Schlaufe. Über die anderen Enden sind alle Drähte noch miteinander verbunden. Um den Überblick zu behalten, kleben Sie die Drähte nebeneinander auf einer ebenen Unterlage fest.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Schritt 5: Auffädeln für die Tülle
Wenn der spätere Lichtwasserfall direkt aus der Gießkannentülle sprudeln soll, fädeln Sie die Schlaufen der Drähte nun auf einem Stück Bindedraht auf. Dann weiter mit Schritt 8.

Schritt 6: Auffädeln für die Brause
Wenn Sie die Kupferdrähte an der Gießbrause befestigen wollen, fädeln Sie durch jede Schlaufe einen 15 bis 20 cm langen Bindedraht.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Schritt 7: Draht an der Brause befestigen
Die Befestigung der Drähte an der Brause hängt von ihrer Beschaffenheit ab. Meist reicht es, ein Stück Bindedraht an jedes einzelne Kabelende zu knüpfen und den Draht in unregelmäßigem Abstand in die Gießlöcher zu stecken. Die losen Drahtenden ragen dann aus dem anderen Ende der Brause.

Zu kleine Öffnungen kann man entsprechend aufbohren. Schalten Sie die LEDs zur Sicherheit kurz ein, ob sie gut funktionieren. Sind die Löcher recht groß, wird es etwas mühsamer: Knüpfen Sie dann längere Bindedrahtstücke ans Kabel, ziehen die Drähte durch die Öffnung und verdrehen sie hinter der Brause, sodass sie nicht zurückrutschen können.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Die präparierte Gießbrause stecken Sie in beiden Fällen ganz normal auf die Tülle. Das Kästchen mit den Batterien verstecken Sie am besten unauffällig im Strauch oder an einer anderen Stelle im Beet. Um es gegen Feuchtigkeit zu schützen, sollten Sie es zusätzlich einpacken – aber so, dass Sie die Batterien oder Akkus bei Bedarf auch tauschen können.

Tipp: Sollte die Kanne so hängen, dass sich bei Regen Wasser darin sammelt, können Sie einfach ein paar Löcher in den Boden bohren. Mit einem passenden Topfuntersetzer aus Kunststoff können Sie die Öffnung ggf. verschließen.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Schritt 8: Draht an der Tülle befestigen
Ohne Brausekopf gießt eine Kanne mit sattem Wasserstrahl, den man mit einem dicken Bündel Kupferdraht nachahmen kann.

Dafür ziehen Sie die umgebogenen Enden der Drahtstücke wie an einer Perlenschnur (s. Schritt 6) auf ein Stück Bindedraht und ziehen diesen durch den Ausgießer der Kanne bis ins Kanneninnere.

Dort wickeln Sie das Ende des Drahtes um zwei gekreuzte Holzstückchen, eine große Unterlegscheibe, einen Schlauchring oder ähnliches. Hauptsache, das Teil ist wetterfest und verklemmt sich vor den Ausgießer.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Die Kannen-Halterung
Ein Zaunpfahl und ein gebogenes Stück Alustange werden im Handumdrehen zu einer schönen Halterung für die Kanne: Biegen Sie die Alustange zu einem Haken, den Sie dann von oben in den mit einem passenden Durchmesser vorgebohrten Zaunpfahl stecken und mit wetterfestem 2K-Kleber fixieren.

Um eine Rundung zu biegen, legen Sie die Stange am besten um einem Baum (oder einen Pfosten o.ä.) in passendem Durchmesser – einen größeren und einen kleineren – und ziehen die beiden Enden der Stange zu sich. Die beiden langen Enden schneiden Sie dann mit dem Bolzenschneider ab.

Da Sie den Pfahl so nicht mehr in den Boden hämmern können, ist ein Erdbohrer sehr hilfreich. Den Pfahl platzieren Sie am besten so, dass die Kanne später das Licht über eine Pflanze oder einen Stein „plätschert“.

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Foto: DIY Academy
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Foto: DIY Academy

Hängen Sie den Griff der Kanne in den Haken ein und drapieren den Kupferdraht so, dass sich ein möglichst realistisches Wasserbild ergibt.

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Foto: DIY Academy

Da das Wasser aus einer Gießbrause immer auch leicht nach oben spritzt, stützen Sie einige der Kupferdrähte mit Bindedraht, den Sie in noch freie Öffnungen der Brause stecken. Die Gießkanne mit dem Kupferdraht ist so auch tagsüber ein schöner Blickfang.

Quelle: DIY Academy

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Pflanzabstände einhalten

Was ist jetzt damit gemeint?

Mit dieser Begrifflichkeit ist in erster Linie der Abstand der Bepflanzungen zur Nachbarparzelle gemeint.

Im Kleingartenwesen gibt es hierzu klare Regeln, welche in Vereinen und Verbänden in den jeweiligen Kleingartenordnungen (KGO) verankert sind.

Grundsätzlich gilt, den Abstand etwas größer zu wählen, damit es später keinen Streit gibt! Man sollte sich daher vor der Bepflanzung informieren, damit man diese Pflanzen nicht wieder umsetzen oder entfernen muss.

Wie sieht das generell aus?

Hier kann man sich an einfache Faustregeln anlehnen, ohne jedes mal in der eigenen Kleingartenordnung nachzusehen.

Wenn man eine 3,00 m Grenze bei Obstbäumen zum Nachbarn einhält, ist man relativ sicher.

Bei Beerenobst sollte man sich an 1,25 m zum Nachbarn orientieren.

Form- und Zierhecken sowie Ziergehölze sollten die Grenze von 2,00 m einhalten.

Tipp:

Wer sich rund um seine Parzellengrenzen, an den Zäunen, einen Gehweg von mindestens 30 cm schafft, macht es sich leichter und hat folgende Vorteile:

  • Einen Mindestabstand zum Nachbarn für Unkraut.
  • Eure Pflanzen können ringsrum gepflegt und abgeerntet werden.
  • Euer Zaun kann richtig gepflegt und gestrichen werden.
  • Euer Außenzaun neigt sich nicht, durch das ständige Umgraben, nach innen.

Ein weiteres Thema eines Pflanzabstandes betrifft den Abstand der Pflanzen untereinander.

Jede Pflanze benötigt ausreichend Platz um sicht gut zu entwickeln. Man sollte also darauf achten, dass die Pflanzen nicht so eng stehen.

Beispiel Erdbeere:

Der Abstand zwischen den Edbeerpflanzen einer Reihe sollte 30 bis 35 Zentimeter betragen.

Beispiel Kohlrabi:

Zu tief gesetzte Kohlrabi bilden gar keine oder nur dünne, längliche Knollen. Der Abstand in der Reihe beträgt bei kleinknolligen Sorten 25 Zentimeter, der Reihenabstand 30 Zentimeter.

Beispiel Zwiebeln:

Die Reihen sollten einen Abstand von 20 cm haben. Alle 10 cm kann eine Zwiebel gesteckt werden – und zwar nur so tief, dass das obere Drittel der Zwiebel aus dem Boden herausragt.

Beispiel Salate:

Während Kopfsalate in Abständen von 30 mal 25 Zentimeter gepflanzt werden sollten, brauchen Eissalate dort 35 mal 35 Zentimeter Platz.

Beispiel Blumenkohl:

Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 50 cm und in der Reihe 50-60 cm.

Beispiel Tomaten:

Da Tomatenpflanzen viel Platz brauchen, sollten man zunächst genügend Abstand – circa 60 bis 80 Zentimeter – zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen.

Und so lassen sich die unterschiedlichsten Arten und Sorten gut anlegen. Bei den meisten Samenanbietern findet Ihr auch die Aussaatzeiten sowie die Abstände auf der Hinterseite der Samentüte.

Tipp:

Pflanzen wie Kürbise, Zucchinis, Wassermelonen, Kartoffeln, Einlegergurken etc. benötigen reichlich Platz auf dem Beet. 30% Obst- und Gemüseanbau werden mit mancher Pflanze damit sehr leicht zu erzielen sein.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Blumen, Giftpflanzen, Kräuter, Obst, Stauden, Tipps

Rasen

Rasen bezeichnet eine anthropogene Vegetationsdecke aus Gräsern, die durch Wurzeln und Ausläufer mit der Vegetationstragschicht verbunden ist, im Siedlungsgebiet der Menschen liegt und nicht landwirtschaftlich genutzt wird.

Rasen befindet sich in Gärten, Parks oder Sportanlagen, zum Beispiel in Stadien oder auf Golfplätzen („Golfrasen“) und Tennisplätzen („Tennisrasen“). Er wird meist kurz geschnitten.

Kennzeichen des Rasens ist das regelmäßige Mähen der wachsenden Gräser auf eine Höhe von ein bis zehn Zentimetern, in manchen Fällen sind es während der Vegetationsperiode aber nur vier bis fünf Millimeter (Putting-Green der Golfplätze). Grasflächen, die selten gemäht werden und deren Bewuchs daher höher wächst, bezeichnet man als Wiesen.

Die Rasenpflege bedarf unterschiedlicher Tätigkeiten. Zuerst sei hier das Mähen genannt, siehe auch Rasenmäher. Je nach Werkzeug, das für das Mähen verwendet wird, muss das Mähgut entfernt werden, mittels Rechen. Des Weiteren spielen die Düngung, das Vertikutieren, das Aerifizieren sowie das Topdressing bei der Rasenpflege eine wichtige Rolle.

Für einen gleichmäßigen Rasen bedarf es der Nachsaat. Ebenfalls zur Rasenpflege gehören das Sprengen (künstliche Bewässerung), die Bekämpfung von Moos oder Klee, die Vernichtung von Unkraut sowie das Besanden.

Weist Rasen gelbliche Verfärbungen auf, ist dies ein Indikator für eine Mangelerscheinung von nötigen Bodennährstoffen. Vor allem wenn der pH-Wert des Bodens die üblichen Grenzen unterschreitet, kann es erforderlich sein, den Rasen zu kalken. Wird die Rasenpflege nicht regelmäßig durchgeführt, kann keine gleichmäßige Rasenfläche entstehen.


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Posted by Redaktion in Aktuelles, Tipps
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