Kleingartenwesen

Aktion Direkt vom Beet

Direkt vom Beet ist eine Community, in der Menschen übriges Obst und Gemüse aus dem Garten anbieten oder suchen und so Lebensmittel retten.

Oft geben Gartenbesitzer ihr Obst und Gemüse ab, bevor es vergammelt. Denn jeder weiß, dass Früchte aus dem Garten sehr gesund sind und vor allem frisch viel besser schmecken. Zu schade zum Wegwerfen!

Früchte aus dem Garten sind fast immer Bio, sind unverpackt und schmecken verdammt gut. Damit sind Gärten besonders in Städten nicht nur grüne Lungen und Ruheoasen, sondern spielen eine wichtige Rolle als Lebensmittelproduzent.

Wir finden, Essbares hat nichts auf dem Kompost oder gar auf dem Müll zu suchen. Bevor es dort landet, sollte es wenigstens versucht werden, dem Lebensmittelkreislauf zu zuführen. Eine Reihe von Studien liefern uns Zahlen, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden. Jedoch gibt es kaum Zahlen darüber, wie viel gesundes Gartenobst und -gemüse auf dem Kompost landet.

Wir denken, diese Zahl ist gewiss enorm hoch. Versuchen wir es gemeinsam zu verhindern.

MITMACHEN!

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Bundesweiter Pflanzwettbewerb

 … seit 2016

Es geht wieder los! Jetzt ist die Zeit, den nächsten Pflanzwettbewerb vorzubereiten: Blüh- und Pflanzpläne erstellen, Saat bestellen und Material für Strukturen sammeln.

Starten Sie Ihre Pflanzaktion ab sofort und dokumentieren Sie diese mit Fotos (auch an „vorher“ -Bilder denken :-)). Zeigen Sie mit Info-Aktionen und auf Social-Media auch anderen, was Bienen und Menschen glücklich macht.

weiter lesen und mitmachen …

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Was ist mein Kleingarten wert?

Kann ich selbst einfach so eine Wertermittlung machen lassen?
Natürlich kann jeder Pächter von seinem Kleingarten eine Wertermittlung machen lassen.

Was kostet das?
Die aktuellen Preise für die Wertermittlung könnt Ihr bei Euren Verbänden erfragen.

Gibt es eine Pflicht für eine Wertermittlung?
Ja, die gibt es. Werteımittlungen sind definitiv vor jedem Pächterwechsel vorzunehmen. Das erstellte Wertermittlungsprotokoll erhält nach Ablauf seiner Einspruchsfrist von zwei Wochen ein Jahr Gültigkeit.

Was wird da gemacht?
Die Bewertung der Gärten war und ist notwendig zur Erhaltung der sozial-politischen und städtebaulichen Funktion des Kleingartenwesens.

Der Wertermittlungsbetrag wird nach dem Sachwertverfahren und den Grundsätzen der Rechtsprechung ermittelt. Dabei werden Anpflanzungen, Baulichkeiten und bauliche Anlagen als Scheinbestandteil nach § 95 des Bürgerlichen Gesetzbuches behandelt.

Ausgangsgröße für die Wertermittlung sind die Herstellungskosten zum Fertigstellungszeitpunkt bei Baulichkeiten bzw. Pflanzzeitpunkt bei den Anpflanzungen. Vor dem 03.10.1990 rechtmäßig errichtete Lauben unterliegen dem Bestandsschutz (BKleingG § 20 a).

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Der Blumen-Mythos

Na was denn nun?

Gehören Blumen nun zur kleingärtnerischen Nutzung oder nicht?

Seit ewigen Jahren gibt es die Mythen, Missverständnisse und immer wieder kehrende  Diskussionen zum Thema Blumen und der kleingärtnerischen Nutzung, wenn es um die Auflagen von Vorständen zum Obst- und Gemüseanbau geht.

Wenn man sich das Urteil des BGH´s durchließt, gehören die Blumen eindeutig NICHT zum Obst- und Gemüseanbau, sondern zum Punkt 2!

 

Für die materiellen Dinge des Kleingartens hat sich folgende Einteilung in drei Kategorien (30 % – Regel) entwickelt.

1. Gartenerzeugnisse:
Anpflanzung insbesondere von Obstgehölzen, Gemüsepflanzen, Wildgemüsepflanzen, Heilpflanzen und Gewürzpflanzen, Wildfruchtpflanzen, Feldfruchtpflanzen und dazu die Nutzung von Frühbeetkästen, Kleingewächshaus etc.

2. Zierpflanzen und Gräser:
Anpflanzung von Sommerblumenpflanzen, Zwiebel- und Knollenpflanzen, Stauden, Ziergehölzen (Moorbeetpflanzen, Rosen, Klettergehölze) ohne Laub- und Nadelhölzer, sowie Rasen durch Bewuchs mit Gräsern.

3. Bauliche Anlagen und sonstige Einrichtungen:
Laube, Rankgerüste, Sitzplätze, Wasserbecken, Biotop, Hauptweg, Zaun, Gartentür, Sandkasten, Schaukel, Bienenstand, gestalterische Elemente etc.

 

Bundeskleingartengesetz

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Digitale Stromzähler werden Pflicht

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Der schwarze Kasten mit der Drehscheibe hat ausgedient. Die nach ihrem Erfinder benannten analogen “Ferraris-Zähler” werden schrittweise durch digitale Stromzähler ersetzt.

Was in Neubauten und für Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen längst Alltag ist, muss gemäß dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in den nächsten Jahren in allen Haushalten eingebaut werden: digitale Stromzähler und zum Teil auch intelligente Messysteme.

Dies sei Voraussetzung, um die schwankend verfügbaren erneuerbaren Energien im Stromnetz zu integrieren, erläutert die Deutsche Energie-Agentur (dena). Die Bundesnetzagentur verweist darauf, dass so zukünftig variable, der Tageszeit angepasste Stromtarife, besser genutzt werden können.

Digitale Stromzähler, auch genannt “moderne Messeinrichtungen”, werden für alle Haushalte zur Pflicht, ungeachtet wie viel Strom sie verbrauchen. Die Zähler erfassen den aktuellen Stand und speichern tages-, wochen- und monatsgenaue Werte der letzten 2 Jahre.

Einen Großteil der privaten Haushalte wird das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ ab dem Jahr 2020 betreffen.

Als Verein werden wir uns wohl darauf sorgsam vorbereiten müssen.

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Kompost?

Ja Post kommt!

Herricht & Preil war ein populäres Komikerduo in der DDR, bestehend aus Rolf Herricht (1927–1981) und Hans-Joachim Preil (1923–1999). Ihre Shows und Auftritte im DDR-Fernsehen erlangten große Berühmtheit; einige Sätze wurden geflügelte Worte. Herricht und Preil waren das wohl beliebteste Komikerduo der Deutschen Demokratischen Republik.

Bei einer Umfrage des MDR 2008 wurden sie zu den beliebtesten Humoristen gewählt.

Die beiden haben sich erstmals 1951 in Bernburg getroffen; ihr erster gemeinsam aufgeführter Sketch war „Die Schachpartie“ im Jahre 1953. Fast drei Jahrzehnte lang (bis zu Herrichts Tod 1981) führten Herricht und Preil gemeinsam Sketche auf, die Preil schrieb.

Preil spielte dabei den oberlehrerhaften Neunmalklugen; Herricht übernahm den naiv-bauernschlauen Part. Die beiden wurden wegen dieser Spielweise öfter mit Dick und Doof verglichen. Herricht jedoch begriff nie, was Preil zu sagen versuchte, führte ihn aber dennoch immer wieder aufs Glatteis und war am Schluss oft glänzender Sieger. Zu den bekanntesten Sketchen des Duos zählen „Der Klavierkauf“, „Der Gartenfreund“, „Die Briefmarke“ und „Die Reisebekanntschaft“.

Hier geht es zum Video “Der Gartenfreund“!

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Germany’s Allotments

Kleingärten in Deutschland (Germany’s Allotments)

Sie denken bei Kleingarten an Gartenzwerge und genormte Heckenhöhen? Vergessen Sie’s!

Die ersten Gartenkolonien entstanden vor 200 Jahren.

In dieser langen Zeit haben sie sich manches Klischee anstecken lassen müssen – und wieder abgeschüttelt. Heute sind die kleinen Gärten das grüne Wohnzimmer mitten in der Stadt. Näher und unkomplizierter ist Erholung nicht zu haben. Hier treffen Junge auf Alte, Familien auf Singles, Professoren auf Handwerker.

Was sie alle gemeinsam haben, ist die Freude an der Natur, das Vergnügen am Gärtnern und die Lust, im Grünen zu genießen. Kleingärten bieten Gemeinschaft – und lassen jedem seine Individualität.

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Kleingärten – Hotspots für Artenvielfalt

Kleingärten – unentbehrliche Hotspots für Artenvielfalt

In Leipzig gibt es rund 280 Gartenanlagen mit knapp 40.000 Kleingarten-Parzellen.

Diese sind zum einen Orte der Erholung, zum anderen Rückzugsräume für die Natur. Doch welche Gartennutzung begünstigt eine hohe Artenvielfalt? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UFZ untersuchten das und fanden heraus, dass die höchste Artenvielfalt weder in verwilderten Parzellen, noch in intensiv gepflegten Parzellen zu finden ist. Der Film begibt sich auf die Spuren von Kleingartenbesitzern und Forscherinnen. Er entstand als Semesterarbeit von Studierenden des Studiengangs Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg (MLU).

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